Erster Franzbrötchen-Kongress am 2. Mai 2010

Das Kultur- und Veranstaltungszentrum Kultwerk West ehrte das Franzbrötchen statt es nur zu essen.

„Wir danken dem Schirmherrn des Kongresses Manfred Beseler vom Franzbrötchen-Verlag für sein richtungweisendes Standardwerk ‚Das Franzbrötchen – Wunderbarer Plunder aus Hamburg‘.“ So lautete die Ankündigung des Kultwerks zum Kongress. Die Kongressleitung hatte der Konditoren-Sohn Sebastian Knauer vom SPIEGEL-Verlag.

Humor- und schwungvoll wurde der Abend, nein: der Nachmittag vom Hamburger Autoren Sören Ingwersen (Die Bönhasen) moderiert.

Als Key Note Speaker eröffnete Sebastian Knauer vom SPIEGEL-Verlag den Kongress. Es folgen Impulsvorträge zur Verpflichtung aus dem Erbe des Altonaer Franz’schen Bäckers Johann Heinrich Thielemann und von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Ulmer Museums der Brotkultur, Annette Hillringhaus: Sie entdeckte ausgerechnet in ihrer Bibliothek in Bayern einen weiteren Beleg dafür, dass das Franzbrötchen vom Franz’schen Bäcker stammt. Aber wohl schon eine oder zwei Generationen vor dem bisher vermuteten Erfinder. Sie nannte wichtige Desiderate für die künftige Franzbrötchen-Forschung.

Ein runder Tisch setzte neue Akzente für die Franzbrötchen-Backforschung, Manfred Beseler und die Tatort-Kommissarin Nina Petri lasen aus dem Franzbrötchen-Buch, Bäckermeister Heinz Hintelmann zeigte live und vor laufender Kamera wie man Franzbrötchen backt und alle Kongressteilnehmer ermittelten in einer Blindverkostung die beste Franzbrötchen-Bäckerei Hamburgs. (Zum Wettbewerb)

Der Kongress endete mit folgenden Forderungen:

  • Baut dem Erfinder des Franzbrötchens ein Denkmal!
  • Lasst das Franzbrötchen zur Expo 2010 nach Shanghai!
  • Anerkennung des Franzbrötchens als schützenswertes Weltkulturerbe!

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