Eine Twitterin hat in Berlin (Bio Backhaus, Prenzlauer Berg) etwas merkwürdiges gefunden und bei Twitter eine spannende Diskussion über das Wesen des Franzbrötchens ausgelöst. Es ist noch eines, wenn es nicht süß, sondern „herzhaft“ und gar mit Grünkohl gebacken ist? Ein anderer Twitterer kommentiert seinen Eigenversuch mit dem Hinweis, dass das Ding mehr nach Grünkohl schmecken könne. Berlib ist manchmal entsetzlich kreativ! Guten Appetit. mehr lesen …

In der Erstausgabe der Zeitschrift BROT wird das Franzbrötchen ausführlich portraitiert – welch eine Ehre! Aber wohl auch ein Muss, denn immerhin wird die Zeitschrift von einem Hamburger Verlag herausgegeben. Im Artikel (die Ausgabe ist bereits vergriffen) wird auf verschiedene Thesen der Herkunft, die Varianten „gedrehte“ und „gedrückte“ Franzbrötchen eingegangen und  es gibt ein Rezept. Sehr schön! (In der online gezeigten Vorschau ist der Franzbrötchen-Artikel leider nicht zu sehen.) Kleiner Kritikpunkt zum Rezept: Das Tourieren (also die „Schichtenbildung“ aus Teig/Butter) wird richtig dargestellt, jedoch kommt das Rezept mit nur einer „einfachen Tour“ (Drittelung) aus. Wir gehen davon aus, dass noch eine „doppelte Tour“ (Viertelung) erst mehr lesen …

Am 10. September durften die KandidatInnen beim Sat1-Fernsehwettbewerb „Das Große Backen“ in der „technischen Prüfung“ Franzbrötchen backen. Fast alle bekannten sich hinsichtlich des Hamburger Plunders als Unwissende. Das den Prüflingen vorgelegte Rezept scheint hinsichtlich der Formgebung nicht besonders gut zu sein. Keine von ihnen hat es bezüglich richtig verstanden. Im letzten O-Ton-Satz im Clip, das aktuell online zu sehen ist, stellt eine Teilnehmerin fest, dass alle Ergebnisse so unterschiedlich seien. Den Bildern nach zu urteilen sind jedenfalls alle in gleicher Weise misslungen – was die Form angeht. Geschmacksfernsehen ist noch nicht erfunden, was in diesem Fall schade ist, denn probieren würden wir schon gerne. Hier mehr lesen …

die SH-Z widmet sich am 13. August 2017 in einem ausführlichen Bericht unserem Lieblingsgebäck. Darin auch ein Hinweis auf den Termin des nächsten Wettbewerbs „Das beste Franzbrötchen“. Ob der Hinweis wohl stimmt? Hier geht es zum Artikel Auch die Bild schreibt am selben Tag über das Wunderplunder aus Hamburg: Hier die Zusammenfassung auf BILDisch „Anfang kommenden Jahres kürt Experte Beseler wieder den besten Kalorienbomben-Bäcker.“ Da muss was dran sein … mehr lesen …

Gefunden in der Rubrik „Hamburger Schnack“ im Blog „Elbvertiefung“ der ZEIT vom 10. August 2017: In der Filiale einer Bäckereikette. Drei junge Leute – Marke Schlendrian/Yuppie/Zeitlos – decken sich mit allerhand Brot und Brötchen für den Tag ein. Dann sagt einer der Kunden: »Ach, fast hätte ich es vergessen. Wir hätten gern noch drei Franzbrötchen.« Als er zahlen soll, ist er empört. »Was? 1,35 Euro für ein bescheuertes Franzbrötchen?« Mit erhobenem Kopf entgegnet die Verkäuferin: »Unsere Franzbrötchen sind nicht bescheuert.« Kommentar: Einmal abgesehen davon, dass es bescheuerte oder besser: unangemessene Preise geben für Dinge geben kann, ist die Fragestellung einer angemessenen Qualitätsbezeichnung für ein Franzbrötchen mehr lesen …

Zum fünften Mal hat die Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek den Buchpreis „HamburgerLesen 2017“ ausgelobt für ein Buch, „das sich in herausragender Weise mit dem Thema Hamburg befasst“. Die Jury nominierte „Der Fremde im Backtrog“ von Sören Ingwersen für den Preis. Aus einer Vorschlagsliste von 200 Titeln wurde die Shortliste mit sieben Titeln erstellt. Auf die Bekanntgabe des Gewinners müssen wir allerdings noch eine Weile warten – sie ist für den 27. Oktober 2017 angekündigt. Wer mehr erfahren möchte: http://hamburglesen.de/ Drücken wir dem Buch den Daumen! mehr lesen …