Im April 2009 erreichte uns folgender Hinweis von einem Afrika-Reisenden: „In der Küche der Safari Lodge Vuma Hills Tented Camp im zentraltansanischen Nationalpark Mikumi, ca. 4 Autostunden von der zukünftigen Partnerstadt Hamburgs Daressalam entfernt, wird das Franzbrötchen hergestellt. Zutaten: Zimtgewürz, Margarine und Rosinen. Schmeckt wie vom Stadtbäcker und muss etwas mit der ost-afrikanischen Kolonialgeschichte zu tun haben.“ Wir fragten nach, wie denn das Backwerk dort heiße. Darauf die Antwort: „Die Küche sagte einfach nur ‚bakery‘. Das ist mitten im Busch ohne Elektrizität nach zehn Uhr abends. Da gibt’s keinen Franz, oder er ist längst vom Löwen gefressen. Aber es lohnt sich die Kolonialgeschichte des Franzbrötchens mehr lesen …

Ein Fb-Liebhaber schreibt: „Schon seit Jahren gibt es im Dessauer Hauptbahnhof Franzbrötchen in für meine Zunge guter Qualität zu kaufen. Dort habe ich sie überhaupt erst kennengelernt. Da in Dessau ab Mitte des 18.Jahrhundert der innovative und weitgereiste Fürst Franz regierte, hatte ich die Abstammung der Franzbrötchen auch von hier angenommen. Das Rezept könnte ja auch von hier elbabwärts gewandert sein 😉 mehr lesen …

Ilka aus Niedersachsen schreibt im Februar 2009: „ich bin der liebe wegen von hamburg-harburg nach langenhagen, hannover gezogen. und habe mit einem natürlichen selbstverständnis um 1.000 euro gewettet, dass ich ja nun in meinem neuen wohnort keine franzbröchten bekommen kann. da dies unter der woche mein tägliches frühstück ist (mit einem becher milchkaffee – das höchste der gefühle), ist dies natürlich ein einschneidendes erlebnis für mich. nun wurde ich aber unglaublicherweise heute morgen von meinem freund mit einer tüte der bäckerrei meffert aus langenhagen geweckt, die tatsächlich ein franzbrötchen enthielt. ich habe somit zwar meine wette verloren, dafür aber ein stück heimat wiedergefunden.“ mehr lesen …

Nicht bekannter Fb-Liebhaber schreibt: Mein Schulweg führte früher, 1960er Jahre, aus Eppendorf zum Johanneum nach Winterhude. Der Weg kam an einem Bäcker vorbei, wo ich mir täglich mein Franzbrötchen für die Pause erwarb. Es dauerte nicht lange und ich hatte – als damals einziger Franzbrötchenverzehrer in der Klasse – meinen neuen Namen weg: Franz! Erst ärgerte mich das, denn mein richtiger Name Firouz ist eigentlich hübscher; aber keiner konnte ihn richtig aussprechen oder buchstabieren. Anmerkung: persischer Herkunft, meist um den 20. März vergeben, zu Deutsch: Victor. Als ich während des Geologiestudiums in HH dann beim Bergbaupraktikum untertage in der Eifel landete, und einer Abbaukolonne mit mehr lesen …

Auszug aus einem Forum von Weight Watchers am 4. Dezember 2008: Teilnehmerin A: Guten Morgen! Ich habe erst am 01.12.08 mit Weight Watchers angefangen und mochte 10 kg abnehmen. Ich esse sehr gerne mal ein Franzbrötchen, kann aber leider nicht finden, wie viele Punkte das hat. Kann mir bitte jemand helfen? Danke & liebe Grüße Teilnehmerin B: Hallo guten Morgen! Ich kann dir nicht ganz genau sagen, wie viele Punkte das hat, aber ich fürchte, ganz schon viele. Ein Croissant hat 9P und das Franzbrötchen ist ja auch mit Butter usw. gebacken. Irgendwo hab ich mal hier gelesen, dass es ähnlich viele Points hat. Ich mehr lesen …

Die Bäckerinnung rief im Rahmen der Kampagne BBBB – Bäcker Backen Beste Brötchen in der Berufsschule Auszubildende des 2. und 3. Lehrjahres zum Mitmachen am Wettbewerb auf. Es winkten attraktive Preise. Gebacken wurde öffentlich im City Center Bergedorf unter ständiger Beobachtung der staunenden Passanten und eines Bäckermeisters. Jury: Fünf Fachspezialisten der Bäckerinnung, die Herausgeber des Franzbrötchen-Buches Kriterien: Arbeitsweise: Ordnung/Sauberkeit, Teigherstellung, Touren/Aufarbeitung Ergebnisse (also die Franzbrötchen): Form, Teigbeschaffenheit/Krume, Geschmack Kandidaten und Einzelergebnisse (Zitiert ebenfalls aus der Mopo): Viktoria Altmann Heinz Bäcker Peter Balakin Dat Backhus Daniel Bartels Bäcker Becker Björn Freitag Braaker Mühle Andreas Pierzynowski Bäckerei Meyer Nils Schwarz Schanzenbäcker Gewinner: 1. Platz: Andreas Pierzynowski 2. mehr lesen …

Innerhalb einer Woche wurden in einem Hamburger privaten Radiosender (leider vergessen, welcher das war), ein Wettbewerb gestartet. Jury: Ein Hamburger Bäcker Kriterien: Nicht mehr bekannt Kandidaten: 10 kleinere Bäckereien aus dem ganzen Stadtgebiet. Gewinner: Wahrscheinlich: Bäckerei Larbig, Meiendorfer Str. 97, in Meiendorf. Diese Angaben sind zugegeben etwas unscharf. Das liegt daran, dass wir die genauen Informationen nicht mehr recherchieren konnten, als wir von dem Wettbewerb erfuhren. mehr lesen …

Jury: Herbert Kluy, Chef-Patissier und Uta Petersik, Chef de Pati, beide vom Hotel Atlantic. Kriterien: „Das typische Franzbrötchen ist feinblättrig, nicht zu fest und mit Zimtbutter überzogen. Der Zimtgeschmack sollte vordergründig sein.“ (so Herr Kluy) Kandidaten und Einzelergebnisse (Zitiert ebenfalls aus der Mopo): Schanzenbäckerei, St. Pauli Bester Geschmack, schön saftig, genau richtig zimtig Altona Bäckerei, Ottensen Besonders zimtig, sieht handgemacht aus Heitmann, Langenhorn Schön matschig, dafür zu viel Hefe und Zucker und wenig Zimt Franzbrötchen & Co., Rotherbaum Saftig und schön karamelisiert, aber wenig Zimt Kleine Konditorei, Eimsbüttel Optisch das beste Franzbrötchen. Mit Butter fein überzogen, sehr lecker, blättrig und schön knusprig Kamps, Altona Sehr mehr lesen …