In Singapur wurden Franzbrötchen gesichtet (Marché Restaurant, VivoCity, 1 Harbour Front walk Unit03/14 098585 Singapur) „Sie sind recht klein hier, schmecken relativ trocken aber so viel kann ich als Hamburgerin sagen, es sind 100%-ig Franzbrötchen. Der Preis beträgt 1,50 SGD, was ich angemessen finde.“ Vielleicht gibt es hier auch bald ein Foto von den asiatischen Zimt-Vertretern. (Auf der Website des Restaurants wird man übrigens mit „Grüezi“ begrüßt…) Update: Es gibt sie noch immer … und offensichtlich beliebt: Der Korb ist fast leer gegessen. (Danke, Alexander, für die Fotos!) mehr lesen …

In Auckland, Neuseeland, hat ein Hamburger ein Cafè gefunden, wo die Frau des Besitzers ursprünglich aus Hamburg kommt. Sie lebt dort schon seit 17 Jahren und verkauft seit dem auch selbst gebackene Franzbrötchen in ihrem Cafè in Orakei an der Coates Avenue. Das Cafè heißt „Sebastian’s“, aber da Anfang 2012 über eine Namensänderung nachgedacht wurde, kann es sein dass es inzwischen anders heißt. Die Franzbrötchen heißen „Cinamon Buns“, weil „Franzbrötchen“ dort keiner aussprechen kann. Es sind zwar nur die Sorten mit Zimt & Zucker und mit Rosinen vorhanden, aber das reicht ja schon für die Heimatgefühle. (Danke Jonas!) mehr lesen …

In Patagonien, genau in El Calafate, das ist im Süden Argentiniens nahe dem Gletscher Perrito Moreno. Dort gibt es eine kleine Bäckerei mit Namen Pantagonia. Auf Bestellung sind dort wohl die südlichsten Franzbrötchen der Welt erhältlich. Also: Wenn die Franzbrötchen um die Ecke mal wieder ausverkauft sind, dann kein Verzug: Flugticket und Bahnkarte – und Franzbrötchen  – bestellen und dann ab nach Patagonien! Die Bäckerei wird von Exilhamburgern Bonny und Bernd betrieben. Sie nennen die Franzbrötchen dort „Barbaras“. Ihr Kommentar dazu: „Es sind schon Franzbrötchen, von Hamburgern als solche anerkannt. Die hiesige Bevölkerung könnte nur dieses Wort kaum aussprechen.“ mehr lesen …

Konstanze, eine Hamburgerin, die es nach Sydney verschlagen hat, fragte mal ganz frech bei einem Bäcker an, der sich „Lüneburger German Bakery“ nennt. Und siehe da, sie hatte Erfolg: Er nahm das Franzbrötchen in sein Programm auf. Danke für das Foto, Konstanze (auch wenn diese Franzbrötchen mit Marzipan gebacken werden)! Dass das  Franzbrötchen kein Eintragsbrötchen ist, bewies uns die Mail eines anderen Hamburgers: „Hallo ihr da 🙂 Ich bin gerade als Austauschschüler im schönen Australien genauer in Sydney 🙂 und wer hätte das gedacht heute bin ich mit einem Kumpel in die Stadt genauer in das Queen Victoria Building und was sehen meine Augen da mehr lesen …

In Malaga, Spanien gibt es seit Mai 2010 in der „Schweizer Bäckerei von Cómpeta“ Franzbrötchen. Man hat dort Großes vor, um es den Hamburger Urlaubern angenehm zu machen: „Weitere Varianten sind schon in Planung: mit Vanillecreme mit und ohne eingelegte Sultaninen, mit Haselnuss- und mit Mandelfüllung sowie in Salzigen Varianten mit Käse-, etc. je nach Resonanz der Kunden.“ (Bäcker-Konditorei-Confiserie El Basilisco in Cómpeta, Cl. Nueva Villa de Cómpata, 29754 Cómpeta, Malaga, Spanien) Ob ein Käse-Franz den Hamburgern gefallen wird, bleibt abzuwarten. Viel Glück! Im April 2012 erreichte uns die Nachricht, dass es seit einiger Zeit Streusel-Franzbrötchen gibt. „Demnächst wird es seine Franzbrötchen auch an der mehr lesen …

In Bern, Schweiz, gibt es jetzt auch bei Le CroBack Franzbrötchen. Die scheinen es mit Franzbrötchen jetzt „europaweit“ zu versuchen. Auf jeden Fall im Hauptbahnhof von Bern, weil so schön formuliert, hier der Originaltext der Mail, die uns im September ’12 erreichte: „Das Franzbrötchen hat es außer Landes geschafft. Es ist auf der Flucht vor drohender Vereinsamung in Hamburg tatsächlich weit bis nach Süddeutschland und noch weiter gekommen. Das Franzbrötchen hat sich 100 Km weiter ins eidgenössische Ländlie gerettet. Niedergelassen an einem stark frequentierten Ort, an dem Menschen aus aller Herren Länder ankommen und es die Chance hat, noch weiter zu fliehen und die Kunde mehr lesen …

Im April 2009 erreichte uns folgender Hinweis von einem Afrika-Reisenden: „In der Küche der Safari Lodge Vuma Hills Tented Camp im zentraltansanischen Nationalpark Mikumi, ca. 4 Autostunden von der zukünftigen Partnerstadt Hamburgs Daressalam entfernt, wird das Franzbrötchen hergestellt. Zutaten: Zimtgewürz, Margarine und Rosinen. Schmeckt wie vom Stadtbäcker und muss etwas mit der ost-afrikanischen Kolonialgeschichte zu tun haben.“ Wir fragten nach, wie denn das Backwerk dort heiße. Darauf die Antwort: „Die Küche sagte einfach nur ‚bakery‘. Das ist mitten im Busch ohne Elektrizität nach zehn Uhr abends. Da gibt’s keinen Franz, oder er ist längst vom Löwen gefressen. Aber es lohnt sich die Kolonialgeschichte des Franzbrötchens mehr lesen …