In Bern, Schweiz, gibt es jetzt auch bei Le CroBack Franzbrötchen. Die scheinen es mit Franzbrötchen jetzt „europaweit“ zu versuchen. Auf jeden Fall im Hauptbahnhof von Bern, weil so schön formuliert, hier der Originaltext der Mail, die uns im September ’12 erreichte: „Das Franzbrötchen hat es außer Landes geschafft. Es ist auf der Flucht vor drohender Vereinsamung in Hamburg tatsächlich weit bis nach Süddeutschland und noch weiter gekommen. Das Franzbrötchen hat sich 100 Km weiter ins eidgenössische Ländlie gerettet. Niedergelassen an einem stark frequentierten Ort, an dem Menschen aus aller Herren Länder ankommen und es die Chance hat, noch weiter zu fliehen und die Kunde mehr lesen …

Im April 2009 erreichte uns folgender Hinweis von einem Afrika-Reisenden: „In der Küche der Safari Lodge Vuma Hills Tented Camp im zentraltansanischen Nationalpark Mikumi, ca. 4 Autostunden von der zukünftigen Partnerstadt Hamburgs Daressalam entfernt, wird das Franzbrötchen hergestellt. Zutaten: Zimtgewürz, Margarine und Rosinen. Schmeckt wie vom Stadtbäcker und muss etwas mit der ost-afrikanischen Kolonialgeschichte zu tun haben.“ Wir fragten nach, wie denn das Backwerk dort heiße. Darauf die Antwort: „Die Küche sagte einfach nur ‚bakery‘. Das ist mitten im Busch ohne Elektrizität nach zehn Uhr abends. Da gibt’s keinen Franz, oder er ist längst vom Löwen gefressen. Aber es lohnt sich die Kolonialgeschichte des Franzbrötchens mehr lesen …