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Aktuelles Wissen über das Franzbrötchen

In der Erstausgabe der Zeitschrift BROT wird das Franzbrötchen ausführlich portraitiert – welch eine Ehre! Aber wohl auch ein Muss, denn immerhin wird die Zeitschrift von einem Hamburger Verlag herausgegeben. Im Artikel (die Ausgabe ist bereits vergriffen) wird auf verschiedene Thesen der Herkunft, die Varianten “gedrehte” und “gedrückte” Franzbrötchen eingegangen und  es gibt ein Rezept. Sehr schön! Hier der Artikel mit Dank an den Verlag für die Bereitstellung. Kleiner Kritikpunkt zum Rezept: Das Tourieren (also die “Schichtenbildung” aus Teig/Butter) wird richtig dargestellt, jedoch kommt das Rezept mit nur einer “einfachen Tour” (Drittelung) aus. Wir gehen davon aus, dass noch eine “doppelte Tour” (Viertelung) erst die richtige mehr lesen …

In Singapur wurden Franzbrötchen gesichtet (Marché Restaurant, VivoCity, 1 Harbour Front walk Unit03/14 098585 Singapur) “Sie sind recht klein hier, schmecken relativ trocken aber so viel kann ich als Hamburgerin sagen, es sind 100%-ig Franzbrötchen. Der Preis beträgt 1,50 SGD, was ich angemessen finde.” Vielleicht gibt es hier auch bald ein Foto von den asiatischen Zimt-Vertretern. (Auf der Website des Restaurants wird man übrigens mit “Grüezi” begrüßt…) Update: Es gibt sie noch immer … und offensichtlich beliebt: Der Korb ist fast leer gegessen. (Danke, Alexander, für die Fotos!) mehr lesen …

“Hallo zusammen, ich bin Fast-Hamburgerin, geb. in Geesthacht, also nur ca. 30 Minuten von Hamburg. Ich habe die letzten 8 Jahre in Hamburg gelebt und bin nun in Chile, wo es natürlich keine Franzbrötchen gibt. Ich bin nun schon länger auf Entzug und daher auf Eure herrliche Seite gestoßen. Zur Herkunft des Franzbrötchens: Ich habe mal in der Schanze ein Franzbrötchen gekauft und der Bäcker, ein alter Hamburger hat mir folgendes erzählt: Als zur Kriegszeit viele Franzosen in Hamburg waren, haben die immer ganz viele Croissants gebacken. Das fanden die Hamburger alle furchtbar lecker! Als die Franzosen dann wieder nach Frankreich zurück sind, wollten die mehr lesen …

(3. Mai 2015) Uns erreichte eine Zusendung mit dem Foto einer Toreinfahrt in der Eppendorfer Hegestraße. Es zeigt eine typische Bäckerinnungsbrezel und darunter das: Soll es wirklich ein Franzbrötchen darstellen? Gab es in dem Gebäude einmal einen Bäcker, der die Zufahrten einst so schmückte? Heute ist in dem Gebäude ein Plus-Markt. Als wir Detailfotos machten, sprach uns eine interessierte Anwohnerin an. Und ja: Das Haus war einmal eine Brotfabrik, wohl schon ab 1905. Wurden dort auch Franzbrötchen gebacken? Wir werden es vielleicht herausbekommen. Denn Nachkommen der Bäckerei haben noch ein Büro im Gebäude. mehr lesen …

In Auckland, Neuseeland, hat ein Hamburger ein Cafè gefunden, wo die Frau des Besitzers ursprünglich aus Hamburg kommt. Sie lebt dort schon seit 17 Jahren und verkauft seit dem auch selbst gebackene Franzbrötchen in ihrem Cafè in Orakei an der Coates Avenue. Das Cafè heißt “Sebastian’s”, aber da Anfang 2012 über eine Namensänderung nachgedacht wurde, kann es sein dass es inzwischen anders heißt. Die Franzbrötchen heißen “Cinamon Buns”, weil “Franzbrötchen” dort keiner aussprechen kann. Es sind zwar nur die Sorten mit Zimt & Zucker und mit Rosinen vorhanden, aber das reicht ja schon für die Heimatgefühle. (Danke Jonas!) mehr lesen …

In Patagonien, genau in El Calafate, das ist im Süden Argentiniens nahe dem Gletscher Perrito Moreno. Dort gibt es eine kleine Bäckerei mit Namen Pantagonia. Auf Bestellung sind dort wohl die südlichsten Franzbrötchen der Welt erhältlich. Also: Wenn die Franzbrötchen um die Ecke mal wieder ausverkauft sind, dann kein Verzug: Flugticket und Bahnkarte – und Franzbrötchen  – bestellen und dann ab nach Patagonien! Die Bäckerei wird von Exilhamburgern Bonny und Bernd betrieben. Sie nennen die Franzbrötchen dort “Barbaras”. Ihr Kommentar dazu: “Es sind schon Franzbrötchen, von Hamburgern als solche anerkannt. Die hiesige Bevölkerung könnte nur dieses Wort kaum aussprechen.” mehr lesen …

Konstanze, eine Hamburgerin, die es nach Sydney verschlagen hat, fragte mal ganz frech bei einem Bäcker an, der sich “Lüneburger German Bakery” nennt. Und siehe da, sie hatte Erfolg: Er nahm das Franzbrötchen in sein Programm auf. Danke für das Foto, Konstanze (auch wenn diese Franzbrötchen mit Marzipan gebacken werden)! Dass das  Franzbrötchen kein Eintragsbrötchen ist, bewies uns die Mail eines anderen Hamburgers: “Hallo ihr da 🙂 Ich bin gerade als Austauschschüler im schönen Australien genauer in Sydney 🙂 und wer hätte das gedacht heute bin ich mit einem Kumpel in die Stadt genauer in das Queen Victoria Building und was sehen meine Augen da mehr lesen …

In Malaga, Spanien gibt es seit Mai 2010 in der “Schweizer Bäckerei von Cómpeta” Franzbrötchen. Man hat dort Großes vor, um es den Hamburger Urlaubern angenehm zu machen: “Weitere Varianten sind schon in Planung: mit Vanillecreme mit und ohne eingelegte Sultaninen, mit Haselnuss- und mit Mandelfüllung sowie in Salzigen Varianten mit Käse-, etc. je nach Resonanz der Kunden.” (Bäcker-Konditorei-Confiserie El Basilisco in Cómpeta, Cl. Nueva Villa de Cómpata, 29754 Cómpeta, Malaga, Spanien) Ob ein Käse-Franz den Hamburgern gefallen wird, bleibt abzuwarten. Viel Glück! Im April 2012 erreichte uns die Nachricht, dass es seit einiger Zeit Streusel-Franzbrötchen gibt. “Demnächst wird es seine Franzbrötchen auch an der mehr lesen …